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Nachdem wir festgestellt haben das Townsville ausser einen schönen Namen eigentlich nichts zu bieten hat, haben wir uns entschieden langsam mal Richtung Whitsunday Inseln aufzubrechen. In Bowen, der "Mango-Stadt", lassen wir uns zunächst mal in der Touristen-Information beraten, was einen Trip zum Whitehaven Beach anbelangt. Eine nette ältere Frau mit sonnengegerbter Haut, die sich als österreichische Auswandererin entpuppt, gibt uns ausgiebig Auskunft, nicht nur über die Whitsundays sondern über alles mögliche bzgl. Bowen, der näheren Umgebung und sehenswürdiges auf unserer Route Richtung Brisbane. Nach ungefähr einer Stunde haben wir die Info dann mit einem Stapel Papier und einer Buchungsbestätigung für eine Whitsunday-Tour mit Mantaray verlassen.

Während unseres Besuches wurden wir auch darauf aufmerksam gemacht, daß Airlie Beach derzeit von Schoolies überflutet wäre, 17-jährige Jugendliche, die gerade ihren Schulabschluß gemacht haben und das entsprechend feiern. Aus diesem Grund und weil wir gehört haben, daß es dort relativ teuer sein soll, entschließen dem Rat der Österreicherin nachzukommen und einen Zwischenstop am Conway Beach einzulegen. Wegen der Abgeschiedenheit, konnte man dort sehr gut entspannen und in der Abenddämmerung sogar ein paar Känguruhs ca. 30-50m entfernt beim Futtern beobachten.

Nächsten Tag geht's dann zum Airlie Beach und auf Campingplatzsuche. Die meisten Plätze sind von Schoolies überflutet, wir finden jedoch etwas außerhalb die perfekte Übernachtungsmöglichkeit: Den Adventure Whitsundays Holiday Park. Für schlappe 21$ pro Nacht bekommen wir neben dem Zeltplatz noch Pool, Tennis- und Minigolfplatz, sehr saubere sanitäre Anlagen und eine große Küche. Da bleiben wir gerne noch einen Tag länger als geplant.

Nächsten Morgen um kurz nach acht geht's dann endlich auf die Whitsunday-Tour. John, der Inhaber von Mantaray, holt uns persönlich am Campingplatz ab und fährt uns zum Boot. Die Gruppe ist mit ca 30 Personen recht überschaubar. Der erste Stop ist der Whitsunday Lookout, von dem aus man einen großzügigen Blick über die Whitehaven Strände schweifen lassen kann. Der Lookout ist leider sehr überfüllt, weil hier fast jeder hinfährt, der Whitehaven besucht. Der Vorteil unserer Tour ist, daß wir anschließend nicht an den meist besuchten Strandabschnitt fahren, sondern vom Lookout aus eine kleine Abzweigung nehmen und so zu einem Abschnitt kommen, wo nur sehr wenige Besucher zu finden sind. Der Strand gehört quasi uns alleine :-)
Von Whitehaven Beach geht's nach dem Mittagessen zu einem Schnorchel-Spot am nördlichen Ende der Hook Island, der, wie ich feststellen mußte, deutlich besser ist, als die Spots, die wir von Cairns aus angefahren haben. Da ist es doch irgendwie ärgerlich, daß man soviel Geld ausgegeben hat. OK, dieser Spot liegt nicht am Great Barrier Reef, also hätte ich mich wahrscheinlich hinterher geärgert, daß ich nicht am Reef war. Wenn ich allerdings wählen müßte zwischen Schnorcheln am Great Barrier Reef oder der Tagestour mit Mantaray würde ich zweiteres vorziehen.

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Das Wochenende stand ganz im Zeichen unseres ersten Ausflugs mit dem neuen Auto. Es sollte an der Kueste entlang an den noerdlichsten noch ohne 4WD zu erreichenden Punkt gehen, zum Cape Tribulation (ok, noch ein paar km weiter). Aufbruch war am Samstag, den 3.11.2007. Da wir noch ein paar Vorbereitungen fuer den Trib machen mussten, kamen wir spaeter weg als geplant (wie immer halt) und haben dann erstmal in 'Yorkeys Knob' die Nacht verbracht. Da hier die Sonne recht frueh unter geht (ca. 18:00), geht sie auch recht frueh wieder auf. Perfekte Bedingungen fuer einen fruehen Aufbruch.

Auf dem ungefaehr 138km langen Weg nach Cape Trib haben wir jeweils einen kurzen Stop bzw. Abstecher nach Palm Cove, Port Douglas (phaenomenaler Sonntagsmarkt), Mossman Gorge (Badefluss durch den Urwald) und an einige der zahlreichen Beaches gemacht. Kurz vor Cape Tribulation haben wir dann einen Campingplatz angesteuert (ihr wisst ja, es wird frueh dunkel). 'Cape Tribulation Camping' liegt idyllisch im Regenwald, vom Strand nur durch einen ca. 20m dicken Urwaldstreifen getrennt. Zelten kann man in eigens angelegten Waldbuchten. Dort passt dann sowohl das Auto als auch das Zelt rein.

Der Platz eignet sich hervorragend um morgens zum Cape Tribulation zu starten, was wir dann auch gemacht haben. Ein unglaublich langer Sandstrand umschlossen von dichtem Regenwald und strahlend blauem Meer laedt zum Spazieren gehen ein. Man sollte sich allerdings nicht zu lange dort aufhalten, sonst ist der Sonnenbrand inklusive.

Vom Cape geht's dann noch ein paar Kilometer durch Regenwald und ueber Schotterpiste. Ab diesem Punkt geht's dann nur noch mit 4WD weiter, was aber die wenigsten Touristen wissen, ist, dass nach einem kurzen Fussmarsch durch den Regenwald eine Wohlfuehloase auf sie wartet. Der fast verlassene Emmagen Creek ist ein erfrischender Fluss mit einigen Wasserloechern, in denen man (ohne Angst vor Krokodilen) in glasklarem, kuehlem Wasser baden kann. Im Vergleich zur Mossman Gorge, die ohne weiteres ueber geteerte Strassen und ohne Dschungelpfad-Laufen zu erreichen ist, ist man hier weitgehend vom Massentourismus verschont.

Nach dem erfrischenden Bad ging's dann schnurstracks zurueck in Richtung Cairns. Auf dem Weg noch ein kleiner Zwischenstopp an Lookouts, die wir beim Hochfahren nicht besucht haben und am Trinity Beach. Am fruehen Abend waren wir dann Back in Town mit der Gewissheit, die zwei Tage haben sich gelohnt.

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