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Vor ein paar Tagen noch ein weit entferntes Problem, ist die Schweinegrippe nun auch in Deutschland ein Thema geworden. Erste Verdachtsfälle in den letzten Tagen haben sich als negativ herausgestellt, haben aber dazu geführt, dass ein größeres Bewußtsein geschaffen wurde und das nicht nur unter Tagesschau guckern. Gestern habe ich die ersten jugendlichen beobachten können, die einem Freund (?) mit Schnupfen verbal die Schweinegrippe unterschieben wollten. Nunja, haben wir sowas früher nicht alle getan?
Für mich persönlich ist die Krankheit nun nochmal ein Stückchen näher gerückt. Der erste Verdachtsfall in Hamburg ist aufgetreten. Eine junge Frau liegt im UKE auf Isolierstation und wird dort entsprechend betreut. Ob es die Schweinegrippe ist, die sie dort hin gebracht hat, muß sich noch zeigen. Von meiner Seite auf jeden Fall gute Besserung.
Für alle die den Verlauf der Ausbreitung verfolgen wollen, gibt es eine google-Karte mit entsprechend verzeichneten Fällen. Aber bitte nicht gleich in Panik ausbrechen. Diese wäre im Moment noch vollkommen unbegründet.
War heute Abend unterwegs und höre im Radio Sätze wie: "Airbus fordert Unterstützung" und "Von der Regierung wird erwartet". Ich maße mir nun nicht an, dass ich den kompletten wirtschaftlichen Durchblick habe. Ich habe auch nichts dagegen, dass die Regierung mit einem Rettungspaket gezielt versucht, die Wirtschaft vor dem Ruin zu bewahren. Aber irgendwie kann ich mich mit dem derzeitigen Ton, der aus der Wirtschaft zu hören ist nicht anfreunden. Als ich noch ein Kind war und mein Taschengeld auf den Kopf gehauen habe, bin ich auf jeden Fall nicht auf die Idee gekommen zu meinen Eltern zu laufen und nochmal Taschengeld zu "fordern". Man hat mal gefragt, vielleicht auch gebettelt, aber gefordert? Nein. Was habe ich in meiner Erziehung nur verpaßt? Vielleicht kann mir da ja jemand helfen...
